Daten, Zahlen, Fakten
Über die Region
Sozialregion Laim - Schwanthalerhöhe
Wir veröffentlichen hier einige wichtige Auszüge des Sozialbereichts der LH München für Westend und Laim:
Quelle: Landeshauptstadt München Sozialreferat Zentrale Sozialplanung und Sozialberichterstattung (S-Z-SP)
Orleansplatz 11
81667 München
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Der Stadtbezirk 25 Laim im Überblick
Der 25. Stadtbezirk liegt zwischen der Schwanthalerhöhe (im Osten) sowie Pasing (im Westen) und erstreckt sich in seiner Nord-Süd-Ausdehnung von den Bahnanlagen Hauptbahnhof-Pasing bis zur Autobahn München-Lindau.
Laim, eine eigenständige Landgemeinde und schon 1045 erstmals urkundlich als „Leima“ bzw. „Laimen“ erwähnt, wurde am 1.1.1900 eingemeindet. Die entscheidenden Wachstumsimpulse hat Laim durch die Eröffnung des Eisenbahnvorortverkehrs im Jahre 1894 und die Eingemeindung nach München bekommen. In den ersten drei Jahrzehnten nach der Eingemeindung entstand dann in der Folge ein Nebeneinander von Einfamilienhaussiedlungen mit Reihen-, Doppel- und Einzelhäusern, Villenkolonien und Wohnquartieren im Geschosswohnungsbau, geprägt von großen, gemeinnützigen Wohnsiedlungen. Auch die Nachkriegsbautätigkeit hat das dortige Stadtbild nicht wesentlich verändert. Vorherrschend ist nach wie vor die zum Teil verdichtete Geschossbebauung entlang der Hauptstraßen und eine aufgelockerte Reihen- und Einfamilienhausbebauung in den Nebenstraßen.
Der Stadtbezirk ist durch die S-Bahn (S-Bahnhof Laim), die U-Bahn (mit drei U-Bahnhaltepunkten) sowie die Trambahnlinie 19 nach Pasing bestens an das übrige Stadtgebiet und das Münchner Umland angebunden.
Laim ist ein nahezu reines Wohngebiet. Nur entlang der Bahnachse Hauptbahnhof-Pasing, der sogen. DB-Hauptabfuhrstrecke, finden sich eine Reihe von Gewerbeansiedlungen wie Baumärkte, Holzhandlungen, Speditionen, Büronutzungen, Kfz-Betriebe u.v.m.. Der Einzelhandel, mit vielfältigem Angebot, konzentriert sich an der Fürstenrieder Straße zwischen Landsberger- und Gotthardstraße. Die Sozialstruktur der Laimer Bevölkerung folgt im wesentlichen den Wohn- und Siedlungsformen im Stadtbezirk. Der Ausländeranteil liegt etwas unter dem entsprechenden Stadtdurchschnitt.
Quelle: Statistisches Amt der Landeshauptstadt München, Statistisches Taschenbuch 2005
Tabelle C1: Basiszahlen Bevölkerungsstruktur
| evölkerungsstruktur |
Stadtbezirk 25 Laim |
Gesamtstadt | ||
| absolut | Anteil (%) | Rang | Anteil (%) | |
| EinwohnerInnen* | 48.841 | 100 % | 12 | |
| davon AusländerInnen | 10.294 | 21,1 | 17 | 23,0 |
| davon Frauen | 25.978 | 53,2 | 3 | 51,6 |
| davon Minderjährige | 6.104 | 12,5 | 20 | 14,5 |
| davon SeniorInnen (65 und älter) | 9.780 | 20,0 | 4 | 17,1 |
| Haushalte*** | 31.968 | 12 | ||
| davon Haushalte mit Kindern | 4.331 | 13,6 | 19 | 15,8 |
| davon Haushalte von Alleinerziehenden (% bezogen auf HH mit Kindern) |
1.040 | 24,0 | 11 | 22,4 |
| davon Ein-Personen-Haushalte | 18.366 | 57,5 | 11 | 55,1 |
Der Stadtbezirk 25 Laim hat 48.841 EinwohnerInnen und belegt mit seiner Bevölkerungsgröße den Rang 12. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung an der Bevölkerung des Stadtbezirk 25 liegt mit 21,1% unter dem Durchschnitt Münchens von 23%. Der Frauenanteil liegt mit 53,2% über dem städtischen Durchschnitt. Der Seniorenanteil liegt mit 20% weit über dem Durchschnitt. Hingegen liegt der Anteil der Minderjährigen im Stadtbezirk 25 mit nur 12,5% gegenüber 14,5% erheblich unter dem gesamtstädtischen Durchschnitt.
Der Stadtbezirk 25 hat einen erhöhten Anteil an Ein-Personen-Haushalten und liegt mit seinem Anteil an Haushalten mit Kindern im hinteren Feld, wobei der Anteil der Haushalte Alleinerziehender an den Haushalten mit Kindern einen überdurchschnittlich hohen Prozentsatz erreicht.
Tabelle C2: Basiszahlen Sozialstruktur
| Sozialstruktur | Stadtbezirk Laim | Gesamtstadt | ||
| absolut | Anteil/Dichte | Rang* | Anteil/Dichte | |
|
Sozialversicherungs-pflichtig Beschäftigte absolut/ pro 100 EinwohnerInnen |
18.565 | 38 | 8 | 36,9 |
| HLU**-EmpfängerInnen absolut/pro 1.000 EinwohnerInnen (Dichte) | 1.827 | 37,4 | 12 | 39,3 |
| Sozialhilfebezug von Minderjährigen absolut/pro 1.000 Minderjährigen (Dichte) | 455 | 74,5 | 13 | 82,0 |
| Wohngeldempfang Haushalte/absolut* | 886 | 27,7 | 6 | 20,7 |
| Arbeitslose absolut/Anteil Arbeitsloser an erwerbsfähiger Bevölkerung | 1.838 | 5,4 | 10 | 5,1 |
| darunter Jugendarbeitslose absolut/Anteil der Arbeitslosen unter 25 Jahren an Bevölkerung von 15 bis unter 25 Jahren | 167 | 3,7 | 8 | 3,2 |
| Langzeitarbeitslose absolut/Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen | 504 | 27,4 | 11 | 27,5 |
| BSA-Interventionen*** absolut/Anteil der betreuten Haushalte an allen Haushalten (Interventionsdichte) | 948 | 3,0 | 14 | 3,4 |
* 1 = höchster Anteil aller Sozialregionen, 13 = niedrigster Anteil ** HLU = Hilfe zum Lebensunterhalt *** BSA = Bezirkssozialarbeit
38% der Einwohner im Stadtbezirk 25 Laim sind sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Im Jahr 2004 erhielten im Stadtbezirk 25 Laim 886 Haushalte Wohngeld. Die Dichte der Zahlung von Hilfe zum Lebensunterhalt liegt mit 37,4 von 1.000 Einwohnern unter dem Durchschnitt . Mit der Dichte von 74,5 Minderjährigen an 1.000 Minderjährigen beim Sozialhilfebezug rangiert der Stadtbezirk 25 mit Platz 13 im Mittelfeld der Münchner Stadtbezirke. Der Anteil der Arbeitslosen an der erwerbsfähigen Bevölkerung zwischen 15 und 65 Jahren im Stadtbezirk liegt bei 5,4% und damit nur leicht über dem städtischen Durchschnitt. Hingegen ist der Anteil der jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren mit 3,7% von allen ihrer Altersgruppe höher als der städtische Durchschnitt . Mit einem Anteil von 27,4%
Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen im Stadtbezirk rangiert der Stadtbezirk 25 Laim auf Rang 11 von allen Münchner Stadtbezirken. Die BSA-Interventionsdichte liegt unter dem gesamtstädtischen Durchschnitt.
38% der Bevölkerung im Stadtbezirk 25 Laim sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt – mehr als im städtischen Durchschnitt. Davon sind 49,8% Männer und 50,2% Frauen. Die ausländische Bevölkerung stellt im Stadtbezirk 25 Laim 19,1% der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, was nahe dem städtischen Durchschnitt liegt.
Der Anteil der Arbeitslosen im Stadtbezirk 25 Laim ist in fast allen Bereichen etwas höher als ihr entsprechender Anteil im gesamtstädtischen Durchschnitt. Nach einem kurzen Aufschwung im Jahr 2000, in dem der Arbeitslosenanteil im Stadtbezirk 25 Laim kurzfristig auf 3,5% sank, stieg er kontinuierlich bis 2003 an. 2004 sank er auf 5,4%.
Der Stadtbezirk 08 Schwanthalerhöhe im Überblick
Die Schwanthalerhöhe, benannt nach dem Schöpfer der Bavaria, Ludwig von Schwanthaler (1802 1848), liegt auf der Isarniederterrasse und bildet den westlichen Innenstadtrandbereich, begrenzt von der Bahnlinien-Stammstrecke Hauptbahnhof- Pasing und der Bahnlinie Hauptbahnhof- Ostbahnhof.
Die Entstehung der Schwanthalerhöhe (Westend) ist eng mit der, etwa um 1840 hier einsetzenden Industrialisierung verknüpft, in derenFolge gründerzeitliche Arbeiterquartiere in hochverdichteter Blockbebauung entstanden sind. Noch heute stammt fast die Hälfte des Wohnungsbestandes aus der Zeit vor 1919. Umfangreiche Genossenschaftssiedlungen aus der Zeit um 1900 bestimmen das Stadtbild im Westend, dem westlich der Ganghoferstraße gelegenen Bezirksteil.
Im östlichen Bezirksteil lösten schlechte Bausubstanz, unzureichende Wohnungsstandards und Wohnumfeldbelastungen zu Beginn der 70er Jahre umfangreiche Sanierungsmaßnahmen aus, in deren Folge sich auch die Wirtschaftsstruktur im Viertel verändert hat. Mittlerweile entfallen nahezu zwei Drittel der Arbeitsplätze auf den Dienstleistungsbereich, den Handel sowie die öffentliche Verwaltung. Der östliche, innenstadtnahe Teil des Stadtbezirks (Theresienhöhe) bildet bereits einen Brückenkopf zur City mit überregionalem Dienstleistungs- und Konsumgüterangebot
Südlich davon, oberhalb der Theresienwiese, liegt das alte Messezentrum, das durch die Verlagerung der Messe München nach Riem im Februar 1998 zur Nachfolgenutzung frei geworden ist. Auf dem ehemaligen Messegelände sehen die Planungen den Bau von 1 800 Wohnungen für ca. 3 600 Bewohner vor sowie Bauflächen für Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und Gemeinbedarfseinrichtungen.
Diese Planungen sind im Bereich der Heimeran- und Ganghoferstraße schon weitgehend realisiert, die Wohnungen auch schon größtenteils bezogen. Knapp ein Drittel des 47 ha großen Planungsgebietes ist als Grün- und Freifläche ausgewiesen. In den verbliebenen denkmalgeschützten Jugendstilhallen wurde im Mai 2003 das Verkehrszentrum – eine Filiale des Deutschen Museums – eröffnet. Auf dem früheren Fabrikareal der Metzeler Gummiwerke an der Trappentreustraße entstanden in den 80er Jahren der Gewerbehof Westend und das Münchner Technologiezentrum.
Im Gegensatz zu anderen citynahen Wohngebieten vollzog sich die sichtbare städtebauliche Aufwertung des Viertels noch nicht zu Lasten der angestammten Bevölkerung. Die Schwanthalerhöhe weist den höchsten Ausländeranteil unter den Münchner Stadtbezirken auf.
Quelle: Statistisches Amt der Landeshauptstadt München, Statistisches Taschenbuch 2005
Tabelle C1: Basiszahlen Bevölkerungsstruktur
| Bevölkerungsstruktur | Stadtbezirk 8 Westend | Gesamtstadt | ||
| absolut | Anteil (%) | Rang | Anteil (%) | |
| EinwohnerInnen* | 25.369 | 100 % | 24 | |
| davon AusländerInnen | 9.751 | 38,4 | 17 | 23,0 |
| davon Frauen | 12.228 | 48,2 | 25 | 51,6 |
| davon Minderjährige | 3.547 | 12,5 | 14 | 14,5 |
| davon SeniorInnen (65 und älter) | 3.066 | 12,1 | 24 | 17,1 |
| Haushalte*** | 17.146 | 23 | ||
| davon Haushalte mit Kindern | 2.534 | 14,8 | 19 | 15,8 |
| davon Haushalte von Alleinerziehenden (% bezogen auf HH mit Kindern) |
760 | 30,0 | 1 | 22,4 |
| davon Ein-Personen-Haushalte | 10.402 | 60,7 | 6 | 55,1 |
Der Stadtbezirk 08 Schwanthalerhöhe hat 25.369 EinwohnerInnen und ist von seiner Bevölkerungsgröße her einer der kleineren Stadtbezirke. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung an der Bevölkerung im Stadtbezirk 08 ist leicht gesunken und liegt dennoch mit 38,4% gegenüber einem Durchschnitt von 23% weit an der Spitze Münchens.
Der Frauenanteil liegt mit 48,2% ebenso erheblich unter dem städtischen Durchschnitt, wie der SeniorInnenanteil mit 12,1%. auch der Anteil der Minderjährigen im Stadtbezirk 08 liegt mit 14% unter dem gesamtstädtischen Durchschnitt.
Der Stadtbezirk 08 hat den sechshöchsten Anteil an Ein-Personen-Haushalten und ist einer der Stadtbezirke mit niedrigem Anteil an Haushalten mit Kindern im Stadtgebiet, wobei der Anteil der Haushalte Alleinerziehender an den Haushalten mit Kindern den höchsten Prozentsatz im Stadtgebiet erreicht.
Tabelle C2: Basiszahlen Sozialstruktur
| Sozialstruktur | Stadtbezirk 8 | Gesamtstadt | ||
| absolut | Anteil/Dichte | Rang* | Anteil/Dichte | |
| Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte absolut/ pro 100 EinwohnerInnen | 9.817 | 38,7 | 6 | 36,9 |
| HLU**-EmpfängerInnen absolut/pro 1.000 EinwohnerInnen (Dichte) | 1.344 | 53,0 | 4 | 39,3 |
| Sozialhilfebezug von Minderjährigen absolut/pro 1.000 Minderjährigen (Dichte) | 408 | 115,0 | 4 | 82,0 |
| Wohngeldempfang Haushalte/absolut* | 488 | 28,5 | 5 | 20,7 |
| Arbeitslose absolut/Anteil Arbeitsloser an erwerbsfähiger Bevölkerung | 1.326 | 6,9 | 1 | 5,1 |
| darunter Jugendarbeitslose absolut/Anteil der Arbeitslosen unter 25 Jahren an Bevölkerung von 15 bis unter 25 Jahren | 123 | 5,1 | 1 | 3,2 |
| Langzeitarbeitslose absolut/Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen | 365 | 27,5 | 8 | 27,5 |
| BSA-Interventionen*** absolut/Anteil der betreuten Haushalte an allen Haushalten (Interventionsdichte) | 555 | 3,2 | 10 | 3,4 |
* 1 = höchster Anteil aller Sozialregionen, 13 = niedrigster Anteil
** HLU = Hilfe zum Lebensunterhalt
*** BSA = Bezirkssozialarbeit
Stand: 31.12.2004, Quelle: Sozialreferat Sozialplanung und ZIMAS
38,7% der EinwohnerInnen im Stadtbezirk 08 Schwanthalerhöhe sind sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Im Jahr 2004 erhielten 408 Haushalte Wohngeld.
Die Dichte der Zahlung von Hilfe zum Lebensunterhalt liegt mit 53 von 1.000 Personen auf 4. Rang im Stadtbezirksvergleich, also weit über dem Durchschnitt. Mit der Dichte von 115 Minderjährigen von 1.000 Minderjährigen beim Sozialhilfebezug rangiert der Stadtbezirk 08 mittlerweile auf Platz 4 der Münchner Stadtbezirke. Der Anteil der Arbeitslosen an der erwerbsfähigen Bevölkerung zwischen 15 und 65Jahren im Stadtbezirk liegt bei 6,9% und damit über dem städtischen Durchschnitt.
Auch der Anteil der jungen Arbeitslosen zwischen 15 und 65 Jahren an ihrer Altersgruppe im Stadtbezirk 08 ist mit 5,1% deutlich höher als der städtische Durchschnitt von 3,2%. Mit einem Anteil von 27,5% Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen im Stadtbezirk rangiert der Stadtbezirk 08 Schwanthalerhöhe auf Rang 8 von allen Münchner Stadtbezirken. Die BSA-Interventionsdichte liegt unter dem gesamtstädtischen Durchschnitt.
* 1 = höchster Anteil aller Sozialregionen, 13 = niedrigster Anteil ** HLU = Hilfe zum Lebensunterhalt *** BSA = Bezirkssozialarbeit

